Ah, endlich mal wieder richtig absondern. Mal kucken ob noch ein Flecken frei ist auf so einer Kachel an der “Klowand der Internets”, wie Jean-Remy von Matt, Deutschlands Werbe-Diva Nummer 1 am besten weiß. Mal wieder so richtig entleeren, ungerichtet und primitiv, mit der Brennschärfe an Intelligenz in dem Augenblick, wo sich der Schließmuskel bei Durchfall nach Kommando durch das vegative Nervensystem seiner Umwelt offenbart. So sind sie, die gemeinen Blogger, weil sie nicht alles Klasse finden was ihnen der Sugardaddy unter den Werbediven vorsetzt. Strafverschärfend kommt noch hinzu, dass es sich um ein „Geschenk“ gehandelt haben soll, welches mit einer Menge „Herzblut“ gebastelt worden ist. Oder sollte man, um beim Thema zu bleiben, nicht mit „einer Menge Hämooriden“ sprechen. Aber egal wo das Blut letztlich herkommt, von Matt meint man müsse sich für jeden Scheiß bedanken oder zumindest die obere Körperöffnung halten, wenn einem der Auswurf des Starkreativen bei „Du bist Deutschland“ nicht gefällt. Schließlich sagt der Volksmund auch: „Einem geschenkten Barsch schaut man nicht in die Kiemen.“ Nun ja …
Seit Deutschland wieder eine anständige Regierung hat, geht einem der Vorzeigeaffe richtig ab. Gut, dass es immer wieder einen gibt, der die Rolle des Welterklärers ungefragt einnimmt. Darauf einen Jean-Remy-Martin von Matt. Prost, das tut gut, der Verdauung. Ich plädiere dafür, dass die Gewaltenteilung aufgehoben und das Meinungsmonopol auf die Elite der deutschen Werber übergeht. Der Auftrag lautet: “Orientierung vorgeben”, und zwar „gefragt“. Ich sehe blühende Landschaften, wo Geschwader von allglatt gegelten Kreativen in schwarzen Anzügen und gleichgeschalteten Rollkragenpullis ihre kindersarggroßen Pappen entpacken und die sinnsuchende Welt „emotional aufladen“, den „Unique Selling Point“ für jeden von uns definieren und sich noch ein „De-Briefing“ geben lassen, bis es auch der Dümmste unter uns Scheißhaussprüchereißern kapiert hat. Oh yeah, there is so much value out there. Und wenn wir Glück haben, finden sich unter den Werbe-Erlösern auch noch ein paar Rest-Heterosexuelle, die für den biologischen Fortbestand dieser Alpha-Tiere sorgen. Vorher lässt sich diese Minderheit aber noch im Nachdreh zum Fernsehspot neben die Schwulen und Behinderten am Stelenfeld exotisch in Szene setzen. Und Schnitt, danke.
Du bist Deutschland, ich bin eine Klowand – und von Matt ist unsere Klofrau. „Jean-Remy, wisch noch mal nach. Unter dem Rand war noch was …“


